Harz, aber herzlich! Harz-Fahrt der 13d (Sportprofil) des Beruflichen Gymnasiums

Während die anderen Schüler ihre ersten beiden Schultage, wie es so üblich ist, in der Schule verbringen, befinden wir uns auf stürmischer See beim Segeln im Camp 24/7.
Dienstagnachmittag werden dann die Autos bepackt und es geht auf in den Harz. Nach vierstündiger Fahrt haben wir unser Ziel, den Campingplatz am Brocken, endlich erreicht.
Bei der Ankunft wird erstmal das Lager eingerichtet und abends lecker gegrillt.
Als das Feuer vom Grill erlischt, „erlischt“ auch unsere Flamme und alle gehen müde ins vorher mühsam aufgebaute Zelt.
Am nächsten Morgen steht das erste Tagesprogramm auf dem Zettel: Eine 35 km lange Mountainbike-Tour über Stock und Stein. Eine Stunde nur bergauf! Dann haben wir unsere ersten 800 Höhenmeter erfolgreich gemeistert.  Nun wird es etwas flacher, aber dafür  steigert sich das Anforderungsprofil der Strecke. Wurzeln und Steine  erschweren uns den Weg,  erhöhen jedoch auch den Fahrspaß immens. Weiter geht es über die Staumauer des Eckerstausee und wir überqueren dabei die ehemalige deutsch-deutsche Grenze. Nun haben wir  bereits die Hälfte der Strecke bewältigt und über kurvenreiche Pisten sausen wir mit über 50 km/h unserem Ziel entgegen. Eine aufregende Entschädigung für den mühsamen Anstieg!
Der zweite Tagesprogrammpunkt ist das Seilbahnabenteuer der Megazipline und hier erwartet uns noch mehr „Harzdrenalin“.
Zu zweit werden wir nebeneinander wie Flughörnchen in die Seilbahn eingespannt und fliegen mit dem Kopf voraus über Wald und Wasser.
Der lange Weg hinauf zum Parkplatz danach bereitet uns schon bestens für den kommenden Tag vor.
Aber erst einmal bestellen wir uns Pizza vom Italiener und feiern um null Uhr Gabis 18. Geburtstag am Naturschwimmbecken.

Am Donnerstagmorgen steht uns dann der härteste, aber auch letzte Gegner bevor: Der Brocken. Der höchste Berg im Harz. Das Wetter ist optimal und nach zwei Stunden über den steinigen Teufelsstieg erreichen wir den Gipfel. Doch die Witterung in über tausend Meter Höhe ist ganz anders als am Fuß des Berges. Überall Nebel, keine Sicht weiter als fünf Meter.
Wir machen Halt an einem Restaurant, das uns als Erholungs- und Zufluchtsort vor dem Abstieg und der Kälte dient.
Zurück geht es dann hauptsächlich auf der Straße, wobei einige von uns durch clevere Abkürzungen etwas früher am Parkplatz ankommen.
Dort endet dann leider auch schon unsere Fahrt und alle steigen müde, aber auch ein wenig stolz in ihre Autos.
Insgesamt hat die Fahrt wirklich viel Spaß gemacht und jeder von uns hat in den zwei Tagen auf irgendeine Art und Weise den inneren Schweinehund besiegt.

 (Katharina Dütschke und Marvin Herms für die 13d)

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