Viele bewegende Fragen – keine leichten Antworten
Im Rahmen unseres 2. „EU-Projekttages“ dieses Schulhalbjahres mit den Klassen der Fachschule für Sozialpädagogik der FS 25d und der Berufsfachschule für Sozialpädagogik, der BSP 25c entwickelte sich ein lebendiger Austausch mit dem Gast aus dem „politischen Alltagsgeschäft“. Vorangegangen war die freundliche Begrüßung aller Teilnehmenden durch unseren Schulleiter Dr. Stephan Jansen als auch die Abteilungsleiterin Carmen Nepple.
Für diesen nicht alltäglichen Austausch hatten sich die beiden Schulklassen im Unterricht „Wirtschaft und Politik“ als auch in verschiedenen „Lernfeldern“ ihrer Ausbildung intensiv vorbereitet. Hierzu wurden nicht nur zu verschiedenen gesellschaftlichen und politischen aktuell besonders bewegenden Themenschwerpunkten fachliche Fragen entwickelt, sondern diese sollten zusätzlich, mittels kreativ erarbeiteter anschaulicher Formate, in die jeweilige Thematik einführen.
Somit zeigte sich „unser politischer Vertreter“ teils überrascht von der Vielfalt und Kreativität dieser Ideen, wie z.B. einem Poetry Slam zur sehr nachdenklichen Thematik „Krieg und Frieden“, einem selbst gedrehten Film zu „Ungerechtigkeiten am Arbeitsplatz“ oder einem kreierten Bilderquiz zum Kontext „Digitale Medien und Künstliche Intelligenz“. Die an die jeweiligen Themenkomplexe sich anschließenden Fragestellungen machten im Rahmen der Antworten unseres politischen Gastes deutlich, in welchen sehr herausfordernden Zeiten wir augenblicklich leben und dass es auch mit politischem Willen nicht einfach erscheint, schnelle Lösungen auf den Weg zu bringen.
Diese Zusammenhänge zeigten sich ebenso bei den weiteren übergeordneten EU bezogenen Themen, wie der Zusammenarbeit und den Aufgaben der Europäischen Union. Hierzu hatten die Schülerinnen und Schüler mittels der Symbolik einer sich entwickelnden Menschenkette für ein „Miteinander trotz Unterschiedlichkeiten“ geworben oder mittels eines Standbildes zur „Chancengleichheit“ auf die Notwendigkeit zur Behebung sozialer Ungleichheit aufmerksam machen wollen.
Im Rahmen der umfassenden Auseinandersetzung mit den zahlreichen Themen machte Jan Kürschner immer wieder darauf aufmerksam, wie wichtig es sei, dass insbesondere gerade auch jüngere Menschen sich gesellschaftlich engagieren, sich einbringen, aktiv sind und dies beibehalten.
Insgesamt zeigte sich unser Gast immer wieder erfreut über den regen Austausch, auch wenn viele Fragen zwar gut gestellt, teils lediglich jedoch nur ansatzweise auf mögliche tendenzielle Lösungen hingewiesen werden konnte. Sehr positiv wurde auch der respektvolle und interessierte Umgang miteinander wahrgenommen, wofür sich zum Ende Dr. Jansen als auch Frau Nepple abschließend noch einmal herzlich bei allen Beteiligten bedankten.