Sozialpädagogische*r Assistent*in zweijährig in praxisintegrierter Form (SPA-PiA)

 

Praxisintegrierte Ausbildung jetzt auch für Sozialpädagogische Assistent*innen 

Ab dem Schuljahr 2024/25 bietet das RBZ am Königsweg das praxisintegrierte Ausbildungskonzept (PiA) für die Ausbildung zum*zur Sozialpädagogischen Assistent*in an.

Beginn der Ausbildung:

 

Die Ausbildung beginnt mit dem neuen Kitajahr am 01.08.2024. in den Einrichtungen.

Schulbeginn ist der 04.09.2024

 

Unterschiede der praxisintegrierten Ausbildung (PiA) zur vollzeitschulischen Ausbildung zum/zur Sozialpädagogischen Assistenten*in

Ausbildungsplatz in einer sozialpädagogischen Einrichtung im Stadtgebiet Kiel

Bevor eine Bewerbung in der Schule eingereicht wird, muss eine Bewerbung für einen Ausbildungsplatz bei einem ausgewählten Träger in einer sozialpädagogischen Einrichtung im Stadtgebiet Kiel erfolgen. Die entsprechenden Einrichtungen sind auf folgender Liste auszuwählen (hier soll der Link mit der Trägerliste rein, bis dahin soll dort stehen) Die Trägerliste in Kürze abrufbar.

Ausbildungsvertrag

Die künftigen Auszubildenden gehen mit dem Träger einen Ausbildungsvertrag ein.

Vergütung:

PiA-Auszubildende erhalten für die Dauer der gesamten zweijährigen Ausbildung eine Ausbildungsvergütung.

Anspruch auf Urlaub

Die Auszubildenden haben seitens des Arbeitgebers Anspruch auf Urlaub. Dieser kann nur in der unterrichtsfreien Zeit genommen werden.

Kooperationsvertrag zwischen dem RBZ am Königsweg und dem Träger

Für eine kooperative Zusammenarbeit bzw. intensive Vernetzung zwischen der Schule und den Einrichtungen bzw. Trägern, werden Vereinbarungen in einem Kooperationsvertrag festgelegt.

Ausbildungsstruktur

Eine Ausbildungswoche beinhaltet drei Unterrichtstage in der Schule und zwei Praxistage in der sozialpädagogischen Einrichtung. Dies gilt für beide Ausbildungsjahre.

Bildungsziele und Bildungsinhalte

Die Ausbildung zum/zur Sozialpädagogischen Assistenten*in der Berufsfachschule Fachrichtung Sozialpädagogik soll dazu befähigen, Kinder im Alter von 0 bis 14 Jahren zu betreuen, zu erziehen und zu bilden. Die Sozialpädagogischen Assistenten*innen arbeiten als zusätzliche Kräfte neben anderen sozialpädagogischen Fachkräften in Kinderkrippen, Kindertagesstätten, Kindergärten, Horten, Heimen und Einrichtungen für Kinder mit Behinderung.

Die Stundentafel umfasst folgende Bereiche

Der Unterricht findet von Montag bis Mittwoch für ca. 8 Unterrichtsstunden in der Regel von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr statt.

Fachrichtungsbezogene Lernbereiche

Lernfeld 1: Berufliche Identität und professionelle Perspektiven entwickeln

Lernfeld 2: Kinder in ihrer Entwicklung und in ihren vielfältigen Lebenswelten verstehen und pädagogische Beziehungen zu ihnen entwickeln

Lernfeld 3: Entwicklungs- und Bildungsprozesse initiieren, begleiten und auswerten

Lernfeld 4: Konzeptionell und kooperativ im sozial­pädago­gischen Handlungsfeld agieren

Fachrichtungsübergreifende Lernbereiche

Wirtschaft/Politik

Deutsch / Kommunikation

Englisch

Religion /Philosophie

Wahlpflichtbereich

mit vertiefenden Themen aus den Lernfeldern

Praxiszeiten in Kindertageseinrichtungen

Während der Ausbildung sind Praxiszeiten im Umfang von 660 Stunden abzuleisten. Die Praxiszeiten werden in den Ausbildungsverlauf integriert, d.h. Die Auszubildenden werden in der Regel von Donnerstag bis Freitag und in der unterrichtsfreien Zeit in der Praxis sein.

Dauer und Abschluss

Die Ausbildung umfasst zwei Schuljahre. Die Schülerinnen und Schüler erwerben mit dem Abschluss die Berechtigung, die Berufsbezeichnung

„Staatlich geprüfte Sozialpädagogische Assistentin“/
„Staatlich geprüfter Sozialpädagogischer Assistent“

zu führen.

Aufnahmebedingungen

1. Mittlerer Schulabschluss

2. Ausbildungsvertrag mit einer kooperierenden Kita (die Liste der Einrichtungen finden Sie demnächst hier)

3. Impfdokumentation über ausreichenden Impfschutz gegen Masern

4. Bewerber*innen, die ihren Abschluss im Ausland erworben haben, müssen den Nachweis deutscher Sprachkenntnisse auf dem Niveau B 2 nach dem „Gemeinsamen Europäischen Referenz­rahmen lehren, lernen, beurteilen“ vorlegen (einsehbar unter goethe.de/z/50/commeuro/deindex.htm)

5. Ausbildungsvertrag mit einer kooperierenden Einrichtung des Stadtgebietes Kiel

Vorzulegen sind spätestens zum ersten Schultag darüber hinaus

  • Erweitertes Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde nach § 30 a BZRG (nicht älter als 3 Monate bei Schulbeginn)
  • Nachweis über die Belehrung nach § 43 IfSG (Infektionsschutz)
Kosten und Förderung

Es besteht Schulgeldfreiheit. Lernmittel werden im Rahmen der geltenden Bestimmungen zur Verfügung gestellt. Für besondere unterrichtliche Aufgaben, Schulwanderfahrten u. a. können Kosten entstehen.

Anmeldung

Anmeldungen für den Ausbildungsgang sind nach Einstellung durch den Träger bei der Schule einzureichen und zwar

  • Aufnahmeantrag der Schule
  • Vorvertrag mit dem Träger (Praktikumsplatz)
  • Vollständiger Lebenslauf mit schulischem und beruflichem Werdegang
  • Kopien des Abschlusszeugnisses oder letzten Halbjahreszeugnisses
  • Im Fall eines ausländischen Bildungsabschlusses müssen zusätzlich ein Gleichwertigkeitsbescheid und ein B2-Zertifikat (Deutsch) vorliegen.
  • Dokumentation über einen ausreichenden Schutz gegen Masern (Kopie des Impfpasses oder ein ärztliches Zeugnis über eine bestehende Immunität bzw. eine medizinische Kontraindikation)

Nach erfolgter Zusage: Ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis (nicht älter als 3 Monate bei Schulbeginn)